J. C. Ryle: So etwas wie Glück oder Zufall gibt es nicht

Schätze der Gnade 9

Das zukünftige Leben der Christen, sei es der Tod oder das Leben, ist von Christus vorhergesehen. Der Herr sagt zu Petrus, „wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst.“ Diese Worte waren ohne Zweifel eine Voraussage, nämlich wie der Apostel sterben wird. Dies trat einige Zeit später für Petrus, der als Märtyrer für Christus starb, in Erfüllung. Der Zeitpunkt des Todes der Jünger, der Ort des Todes, die Art und Weise wie sie starben, die Schmerzen die Sie dabei erlitten – all diese Dinge wurden vom Herrn vorhergesehen.

Die Wahrheit, die wir hier vor uns haben, fließt über von Trost für den Gläubigen. Die Zukunft zu kennen ist in den meisten Fällen eine traurige Sache. Zu Wissen was uns in naher Zukunft geschehen wird und dabei nicht einmal in der Lage zu sein es abwenden zu können – das wäre ein Elend. Es ist aber auf der anderen Seite ein unaussprechlicher Trost zu wissen, dass unsere Zukunft von Christus vorhergesehen und vorherbestimmt ist. So etwas wie Glück oder Zufall gibt es nicht. Absolut alles, vom Anfang bis zum Ende, wurde von dem vorherbestimmt, der zu Weise ist einen Fehler zu begehen und zu liebevoll uns etwas Schlechtes zuzufügen.

Lasst uns diese Wahrheit einprägen. Wenn finstere Zeiten uns bevorstehen, dann sollten wir eifrig diese Wahrheit in Erwägung ziehen. An solchen Tagen sollten wir uns zurücklehnen und ins Gedächtnis rufen: „Christus kennt meine Umstände; Er hat sie vorhergesehen und dies schon ab dem Moment, als er mich als Jünger berief.“

Es ist töricht, über unsere Mühen zu klagen. Richtig wäre es in dem Bewusstsein zu verwahren, dass Jesus alles gut machen wird. Es ist unsinnig in Ärger auszubrechen und zu rebellieren, sobald uns ein bitterer Kelch vorgesetzt wird. Stattdessen möge man diese Worte von uns hören: „Meine Umstände verlaufen nach dem Ratschluss des Herrn – wäre es nicht zu meinem besten, dann hätte Er es nicht vorherbestimmt“.

Glückselig sind die, die sich dem Menschen anschließen, der einst sagte: „Ich habe einen Bund mit meinem Herrn geschlossen, egal was Er mir auch antun mag, ich werde keinen Anstoß nehmen.“

Auf dem Weg in den Himmel werden wir auch auf rauen Wegen wandeln. Ja, welch ein tröstender, besänftigender Gedanke: „Jeder Schritt auf meiner Reise wurde vom Herrn vorhergesehen“

 

Quelle: Grace Gems 17.02.2017
Übersetzung: TheologiaDE.blog

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2 Kommentare zu „J. C. Ryle: So etwas wie Glück oder Zufall gibt es nicht

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