Zitate der Puritaner

John Bunyan:

  • Der Mann, welcher der Welt zuliebe Religion annimmt, wird sie wiederum für die Welt aufgeben.
  • Gebet ist ein bewusstes, inniges und liebevolles Ausgießen der Seele zu Gott, durch Christus, mit der Kraft und Unterstützung des Heiligen Geistes, für die Dinge, die Gott versprochen hat.
  • Wenn du betest, dann lass dein Herz lieber ohne Worte sein, als deine Worte ohne Herz.

Steven Charnock:

  • Oftmals lernen wir mehr über Gott unter einer Rute, die uns schlägt, als unter einem Stab, der uns beruhigt.
  • Wenn wir im Sinn haben, uns selbst lieber zu beglücken, als Gott geehrt zu sehen, dann erniedrigen wir Gott. Als würde Gott seine Ehre unter unser Vergnügen setzen; wenn wir so handeln, dann verherrlichen wir uns selbst, und erhöhen uns über Gott. Dann wäre es so, als wäre Gott für uns geschaffen und nicht wir für Ihn. Wer so glaubt, der würdigt die Majestät Gottes nicht.

Thomas Goodwin:

  • Oh, verachte die Auserwählung nicht! In ihr liegt die einzige Hoffnung, dass ein Mensch unfehlbar gerettet ist.
  • Ehre Gott und seine Liebe mehr als alles in der Welt, denn obwohl es Millionen  gibt, hat er dich vor Anbeginn der Zeit wertgeschätzt. Er hat dich nicht nur ewiglich geliebt (wobei deine Liebe erst seit gestern ist), er dich vor allen Welten schon geliebt und das obwohl du die Welt zuvor Liebtest.

John Owen:

  • Der Mensch der leichtfertig mit Sünde umgeht, hat noch nie groß von Gott gedacht.
  • Hätten wir keinen absoluten Maßstab, welcher von Gott offenbart wurde, dann wären wir ohne ein Ruder, in einem Meer, mit unstimmigen Ideen über „Manieren“, „Gerechtigkeit, „richtig und falsch“, ausgehend von eigensinnigen und rechthaberischen Menschen.
  • Das Fundament wahrer Heiligkeit und wahrer  Anbetung ist die Lehre des Evangeliums. Wenn aber die christliche Lehre beiseite-gestellt, verlassen oder verunreinigt wird, dann legen wir wahre Anbetung und Heiligkeit beiseite und verunreinigen sie.
  • Sünde peilt immer das Abscheulichste an. Wann immer sie versucht jemanden zu verführen oder zu locken; und würde sich dabei durchsetzen können, dann würde sie eine unermessliche Gestalt gewinnen. Jeder unreine Gedanke oder Blick wäre Ehebruch, jeder Zweifel an Gott wäre Atheismus – hätte er die Erlaubnis sich zu entfalten. Es ist wie ein Grab welches nie genug bekommt. Die Arglist der Sünde offenbart sich darin, dass sie anfangs bescheidene Angebote macht, doch sobald sie  Raum gewinnt, dann verhärtet sie unsere Herzen.

Thomas Adams:

  • Kein Mensch liebt Gott mehr als er „Angst“ hat, ihn zu beschämen.
  • Der Mensch der stolz auf ein Wissen ist, geht in die falsche Richtung.
  • Unsere Gedanken bei unserem Vergnügen,
    unser Herz, wo unser Schatz ist,
    unsere Liebe, wo unser Leben ist,
    aber all diese Dinge: Vergnügen, Schätze und unser Leben – ruhen in Jesus Christus.

Thomas Watson:

  • Es ist absurd zu glauben, dass irgendetwas in uns den kleinsten Einfluss auf die Erwählung haben könnte. Manche Menschen sagen, „Gott hat die Menschen vorhergesehen, welche glauben würden, daher hat Er sie erwählt“; somit ruht die Errettung auf etwas in UNS. Wobei Gott uns nicht wegen dem Glauben auswählt, sondern zum Glauben. Er hat uns ausgewählt um uns zu heiligen und nicht weil wir heilig gewesen wären. Wir wurden zur Kühnheit gewählt, nicht wegen ihr.
  • Welch Toren sind die, die wegen eines Tropfens an vergnügen – einen See des Zorns trinken.
  • Gott hat uns zwei Ohren und nur eine Zunge gegeben, damit wir schnell zum Hören sind, und langsam zum Reden. Gott hat außerdem einen doppelten Zaun vor die Zunge gestellt, die Zähne und Lippen, um uns zu lehren, dass wir behutsam mit ihr umgehen, damit wir nicht mit unserer Zunge in Sünde fallen.

Übersetzung: TheologiaDE.blog

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